Bericht vom Petitionsausschuss im Wiener Rathaus vom 23.06.2015

von Eric Kläring

Am Vormittag des 23.06.2015 durfte ich als Petitionseinbringer vor ca. 30 Mitgliedern des Petitionsausschusses unser Anliegen erläutern. Zwei weitere Mitglieder der BI waren zu meiner Unterstützung auch vor Ort, vielen Dank für Eure Begleitung! Nachdem ich also neben der Vorsitzenden Platz genommen
hatte, bat sie mich, unsere Anliegen von *Kaiserwiese Für Alle !* kurz grundsätzlich vorzutragen. Ich ergriff ich die Möglichkeit, alle Anwesenden unser Forderungsflugblatt (https://kaiserwiese.wordpress.com/forderungen/) auszuhändigen.
Anschließend bin ich sehr ausführlich auf die folgenden beiden Fragen aus
der Einladung eingegangen:

  • Können Sie uns das geforderte transparente und nachhaltige Nutzungskonzept näher definieren?
  • Sind die bisher in den Besprechungen mit der Bezirksvorstehung Leopoldstadt ausgearbeiteten Angebote im Interesse der BürgerInneninitiative?

In Kürze: Privatisierung, Verwertung und Vermarktung von öffentlichem Park- und Erholungsraum betrachten wir nicht als nachhaltig, genausowenig wie einmal jährlich einen Rollrasen (= grüner Teppich und keine gewachsene Wiese) neu aufzutragen, nur weil man es bezahlen kann!
Wir zweifeln weiterhin die Ernsthaftigkeit des Angebots durch die Bezirksvorstehung an. Kaum vorhandene Kommunikation und der Vorschlag von 60 Veranstaltungstagen stellen für uns keine Verbesserung der Situation dar.

Während der darauffolgenden Fragerunde wurde Unverständnis bekundet, bzw. gefragt, warum wir nicht 60 sondern maximal 30 Veranstaltungstage pro Jahr fordern. Ich habe erläutert, wie Großveranstaltungen auf der Kaiserwiese ablaufen und aussagekräftiges Fotomaterial herumgereicht. Anscheinend kannten nicht alle Anwesenden die Probleme. Die Vorsitzende hat dann gefragt, ob wir also im Klartext die Wiener Wiesn nicht wollen …  Sicher nicht an diesem Ort ! …

Zwei weitere Personen haben sich noch zu Wort gemeldet, aber anstatt Fragen zu stellen, nochmals erläutert, was ich
bereits vorgetragen hatte. Hier konnte ich gut einhaken, ergänzend und vertiefend auf die untragbare Situation auf der Hauptallee, die als Lager, Ladezone und Zufahrtsstraße missbraucht wird, eingehen.
Die Anhörung wurde durch die Vorsitzende beendet, sie hat sich bei mir, bzw. uns als BI für unser Engagement bedankt und uns weiterhin alles Gute gewünscht. Alles ist sehr förmlich und korrekt abgelaufen. Die gesammelte
Runde hat dann noch auf die Tische geklopft und ich habe mich verabschiedet. .
Weiteres in Kürze . .

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